Butterfisch (Pholis gunnellus)

 

Aussehen: Der Körper ist langgestreckt, schlank und seitlich abgeflacht. In die schleimige Haut sind Rundschuppen tief eingebettet. Das Kopfprofil ist abgerundet. Das schräg nach oben gerichtete Maul ist mit dicken Lippen versehen. Hinter dem Kopf beginnt die Rückenflosse und reicht bis zur Schwanzflosse. Kehlständig sind die extrem kleinen Bauchflossen. Eine gelbe, braune oder grau verwaschene Farbe mit dunklen Querbinden oder dunkler Marmorierung haben Rücken und Flanken. Am Rücken befinden sich 9 - 13 weiß gesäumte schwarze Flecken in einer Reihe.

Länge: Der Butterfisch wird bis zu 30 cm lang.

Vorkommen: Der Butterfisch ist ein bodenorientierter und in Flachwasser (0 - 30 m Tiefe) lebender Fisch. Auf sandigem oder mit Algen bewachsenem Grund sowie in Gezeitentümpeln fühlt sich der Butterfisch wohl. Im Winter hält er sich in Tiefen bis 100 m auf. Er kommt auf beiden Seiten des Atlantiks, in der Nord- und Ostsee vor und ist im Norden bis ins Eismeer zu finden.

Nahrung: Er lebt meistens in Bodennähe, wo er Würmer, Krebse, kleine Weichtiere und Fischlaich frißt.

Fortpflanzung: Die Laichzeit liegt je nach Gewässer im Herbst oder Winter November bis Januar in der Nordsee). Die 1,4 mm Durchmesser großen, glasklaren und klebrigen Eier werden in Klumpen zwischen Steinen oder in leeren Muschelschalen in 1 - 25 m Tiefe abgelegt. Die Eier werden von beiden Eltern bis zum Schlüpfen der 9 mm langen Brut (2 Monate) bewacht. Die zuvor pelagisch lebenden Larven gehen mit einer Länge von 3 cm zur bodenorientierten Lebensweise über. Im Alter von 3 Jahren sind sie geschlechtsreif.

Zubereitungsmethode: - gebraten als Steak