Heilbutt (Hippoglossus, Atlantic halibut, Flétan de l`Atlantique, Kveite)

 

Aussehen: Der Heilbutt ist der größte Plattfisch, mit grauer Augenseite und weißer Blindseite. Die zweispitzig und halbmondförmig angeschnittene Schwanzflosse kann eine tödliche Waffe sein; mit einem Schlag kann sie auch größere Fische betäuben und sogar töten.

Länge: bis zu 4 Meter lang

Gewicht: bis zu 300 kg

Saison: April bis Dezember

Vorkommen: Der Heilbutt ist ein Grundfisch, der sich auf sandigem oder geröllartigen Boden bis zu 2.000 Meter Tiefe am wohlsten fühlt. Jungfische sind an der Küste und in relativ seichtem Wasser zu beobachten.

Nahrung: Seine Nahrung sind andere Fische, wie Dorsch, Schellfisch und Rotbarsch sowie am Grund lebende Fischarten wie Rochen, Lengfische und sogar kleine Haie. Im Winter, wenn der Heilbutt sich in die tieferen Gewässer zurückzieht, lebt er hauptsächlich von Tiefseegarnelen.

Fortpflanzung: Abgelaicht wird in 300 - 700 Meter Tiefe, in tiefen Gruben in Bänken an der Küste oder in den Fjorden. Wichtige Laichplätze außer der norwegischen Küste sind Färören, die Schelfkante zwischen Grönland, Island und Schottland, die Dänemark-Straße, die Davidstraße und die Gewässer um Neufundland.

Schonmaßnahmen: Der Heilbutt ist eine Art, die wegen langsamen Wachstums und später Geschlechtsreife auf Überfischung sehr empfindlich reagiert. In der Zeit 20. Dezember bis 31. März ist der Fang mit Netzen, Trawler, Ringwade und ähnlichen Geräten verboten, ansonsten gelten Mindestmaße für Fische und Maschenweiten.

Besonderheiten: Übliche Fanggeräte sind Angelleinen, Grundnetz und Handangelleinen. Der Heilbutt ist einer unserer bestbezahlten Speisefische, mit festem weißem schmackhaften Fleisch. Im Handel ist er in Scheiben, frisch oder tiefgefroren.

Zubereitungsmethoden: - Kochen - Dünsten in feuerfester Form oder Folie - Backen in der Pfanne oder Friteuse - Braten - Grillen