Lachs (Salmo salar Oncorhynchus)

 

Aussehen: Körper rundlich, gestreckt, schlanker Schwanzstiel. Rücken dunkelgrau, Seiten hell mit einigen schwarzen Tupfen. Fettflosse rötlichgrau. Männchen hat zur Leichzeit ausgebildeten Laichhaken.

Länge: bis über 1 m

Gewicht: 3 bis über 20 kg

Vorkommen: Wanderfisch, Atlantik bis zur iberischen Halbinsel, Nord- und Ostsee sowie deren Zuflüsse. Früher im Norden Mitteleuropas häufig. Aufstieg in polnischen Küstenflüssen seit 25 Jahren etwa gleichbleibend.

Nahrung: In der jugend Kleintiere, später Großtiere (im Meer Heringe, Tobiasfische). Auf Laichwanderung im Süßwasser keine Nahrungsaufnahme.

Fortpflanzung: Oktober bis Januar. 10.000 - 40.000 Eier, etwa 5,0 - 5,5 mm Durchschnitt. Ablage in Äschen- und Forellenregion auf Kiesgrund. Laichgruben, die anschließend wieder zugeschüttet werden, Junglachse verbleiben 1 bis 3 Jahre (in Skandienavien 3 - 5 Jahre) im Süßwasser, wandern dann ins Meer ab. Laichwanderung beginnt schon im Sommer, zuerst kleine Exemplare, meist Männchen. Große Lachse wandern erst im Winter.

Besonderheiten: in mitteleuropäischen Gewässern kaum noch von wirtschaftlicher Bedeutung. Gelegnheitsfänge. Zuchten insbesondere in Norwegen und Irland.

Zubereitungsmethoden: - Grillen - Braten - Dünsten in Folie - Kochen im Beutel