Rotbarsch (Sebaster sp. Red-fish Chevre Uer)

 

Aussehen: Auffällig ist die Rotfärbung der Fische, die ihnen auch den Namen gab. Sie sind leuchtend rot mit einigen dunkleren Marmorierungen auf dem Rücken und einem hellen Rosa auf dem Bauch. Die Maulhöhlen sind hellrot gefärbt. Ein weiteres Merkmal sind die harten, festsitzenden Schuppen mit den leicht zugespitzten Dornen am hinteren Rand, wodurch sich die Fische sehr rauh anfühlen. Man unterscheidet zwei Arten, den Großen Rotbarsch (Sebastus marinus) und dem Schnabelbarsch (Sebastus mentella), die beide in norwegische Gewässern verbreitet sind.

Länge: Bis zu 1 Meter können sie werden

Gewicht: bis zu 15 kg

Vorkommen: Es ist nicht Saison bedingt, ihn gibt es ganzjährig. Die Rotbarsche leben in Schwärmen hauptsächlich im Nord-Atlantik und bevorzugen Wassertemperaturen zwischen 3 und 8 Grad Celsius, und Tiefen bis zu 1.000 Meter. Man trifft ihn im gesamten Schelfrand in 100 - 500 m Tiefe an, wurde aber auch schon in Tiefen bis zu 900 m gefangen. Im Europäischen Nordmeer und im Nördlichen Eismeer lebt der Rotbarsch pelagisch in großen Schwärmen.

Nahrung: Rotbarsche ernähren sich von Garnelen, Krabben und kleinen Fischen wie Heringen, Lodden und Jungdorschen.

Fortpflanzung: Sie wachsen ungewöhnlich langsam, können aber bis zu 50 Jahre alt werden. In diesem Alter messen Rotbarsche etwa einen Meter und wiegen rund 12 Kilogramm. Der Fisch unternimmt Sommerwanderungen. Geschlechtsreifer Rotbarsch wandert in die Barentssee, wo die Paarung im August bis Oktober staatfindet. Im Winter begeben sich die Fische südwärts zu den Laichengebieten vor Vesterälen. Eine biologische Besonderheit dieser Fische: die weiblichen Tiere bringen lebende Jungtiere zur Welt. Die Eier reifen im Leib der Muttertiere heran, zwischen März und Juni werden bis zu 150.000 Larven geboren.

Besonderheiten: Die größten Anlandungen von Rotbarsch werden mit Schleppnetzen in Norwegen gemacht. Die üblichen Fanggeräte sind Grundschleppnetze, Drehwade und Netz

Zubereitungsmethoden: Rotbarsch gilt als guter Speisefisch. Sein fettes Fleisch ist lange haltbar, schmeckt aber eingesalzen am besten. Rotbarschfleisch ist fest, von rotweißem Aussehen und ausgesprochen wohlschmeckend. Es enthält kaum Fett. - Kochen - Dünsten in feuerfester Form oder Folie - Pochieren - Backen - Braten