Seeteufel (Lophius piscatorius)

 

Aussehen: Die kleine Kiemenöffnung liegt hinter dem Brustflossenansatz. Am Kopf und auf der nackten Haut befinden sich weitere lappige Hautanhänge.

Länge: 40 - 80 cm (max. 1,8 m)

Gewicht: 40 kg

Vorkommen: Ist ein räuberischer Grundfisch im Atlantik von Norwegen bis Südafrika, ebenfalls in der Nord- und Ostsee und im Mittelmeer zu finden in Tiefen von 15 - 600 m, auf Sand-, Fels- und Schlickgrund lebend.

Nahrung: Er lauert am oder halb im Boden eingegraben auf Beute, die durch die 2 gefransten Hautlappen an dem Angeltentakel angelockt und durch blitzschnelles Öffnen des riesigen Maules verschlungen wird. Große, nach hinten niederlegbare Zähne verhindern jedes Entkommen. Der gefrässige Räuber überwältigt so Fische und Tauchvögel bis zur eigenen Größe.

Fortpflanzung: Die Laichzeit ist von März bis Mai. Die kugeligen Eier mit einem Durchmesser von über 2 mm werden in 50 bis 60 cm langen grauvioletten Schleimbändern abgelegt, die auftreiben und in den oberen Wasserschichten zerfallen. Die sehr eigentümlich gestalteten Larven leben pelagisch und gehen, wenn sie ca. 8 cm Länge erreicht haben, zum Grundleben über.

Besonderheiten: Geringer Fleischanteil, da er einen sehr großen Kopf hat. Sehr zartes und weißes Fleisch.

Zubereitungsmethoden: Braten, Räuchern