Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

 

Aussehen: Die Regenbogenforelle ist keine reine Art, sondern eine fruchtbare Bastarde, die durch Kreuzung mehrerer amerikanischer Arten entstanden ist. Auf dem Körper besitzt sie viele kleine dunkle Tupfen, auf dem Rücken- und der Schwanzflosse übergreifend. Besitzt ein Regenbogenartig schillerndes breites Band zu beiden Körperseiten, rosarot dabei dominierend, der Rücken ist dunkelgrün oder braungrün, der Bauch ist silbern glänzend.

Länge: Regenbogenforellen können 25 bis 70 cm groß werden.

Gewicht: Das Durchschnittsgewicht kann etwa bei 0,2 kg bis zu über 10 kg liegen.

Vorkommen:Die Regenbogenforelle war ursprünglich nur in Nordamerika in den Küstengebieten verbreitet. Heute wird sie in Deutschland als Süßwasserfisch gezüchtet, lebt aber zum Teil auch in freien Gewässern. Sie sind vor allem in Teichwirtschaften, nur selten in Fließgewässern wirklich eingebürgert. Die Ansprüche an Sauerstoffgehalt und Temperatur ist nicht so hoch wie bei der Bachforelle. Daß eine Art die andere vertreibt, ist nicht erwiesen.

Nahrung: In der Jugend Kleintiere, später dann Großtiere und in jedem Alter Anflugnahrung.

Fortpflanzung: Die Regenbogenforelle laicht von Ende März bis April, etwa 500 bis 2.000 Eier von 4 mm Durchschnitt. Die Geschlechtsreife ist 2 bis 3 sömmrig.

Besonderheiten: Ist ein sehr geschätzter Speisefisch, der in Teichwirtschaften produziert wird und natürlich ein sehr guter Sportfisch. Die Regenbogenforelle wird meist mit Netzen und Käschern aus den Teichen gefangen.

Zubreitungsmethoden: Das Fleisch der Forelle ist hell, zart und fein im Geschmack. Ihre Gräten sind leicht zu entfernen. Forellen eignen sich für fast alle Zubereitngsarten: - Backen - Braten - Dünsten - Kochen - Grillen. Besonders beliebt sind nach wie vor die traditionellen Zubereitungsarten "Forelle Müllerin Art"(gebraten) oder "Forelle blau"(im Sud gekocht).