Wels (Silurus glanis L.),
auch Waller, Scheiden

 

Aussehen: Runder, nach hinten abgeflachter Körper, sehr großer Kopf, breit, platt, mehrere kurze Barteln am Unterkiefer, zwei sehr lange Barteln am Oberkiefer, auffällig kleine Augen. Färbung dunkel marmoriert.

Länge: bis über 2 m

Gewicht: 5 bis über 100 kg

Vorkommen: Grundfisch in stehenden und fließenden Gewässern, meist einzeln lebend, nächtliche Lebensweise. Nicht in jedem Gewässer vertreten. Er lebt in Seen und Flüssen, wo er sich meistens in der Tiefe in Höhlen und anderen Unterständen aufhält. An trüben, windstillen, gewitterschwülen Abenden raubt er auch in der flachen Uferregion.

Nahrung: Der Wels ist ein großer Raubfisch, der auf alles Jagd macht, was er bewältigen kann: Fische, Frösche, Krebse, Wasservögel und kleine Säugetiere.

Fortpflanzung: Mai/Juni, an pflanzenbewachsenen Ufern, bis 100.000 gelbliche Eier von 3 mm Durchschnitt. Männchen übt Brutpflege.

Besonderheiten: Hervorragender Speisefisch, Fang in der Fluß- und Seenfischerei, sowie Aufzucht in Teichen.

Zebereitungsmethoden: Die beste Zubereitung ist im Wurzelsud.